Sara Decker Quartet — poetryfied Was geschieht, wenn ein Gedicht zum Song wird? Für poetryfied hat die Jazzsängerin und Komponistin Sara Decker eigene Musik zu Texten von Mascha Kaléko, Rainer Maria Rilke, Emily Dickinson und Jane Tyson Clement geschrieben. Die Worte bleiben im Zentrum; ihre Melodien, die beweglichen Rhythmen und die Improvisationen des Quartetts eröffnen ihnen neue Räume. Die Idee zu diesem Programm entstand nach Saras Jahren in der New Yorker Jazzszene. Zurück in Deutschland fand sie in Kalékos Gedichten einen Weg, sich der deutschen Sprache musikalisch wieder anzunähern. Auf dem Album begegnen einander Fragen nach Heimat, Freiheit und Veränderung. Leise, kammermusikalische Momente stehen neben offenem Zusammenspiel und kraftvollen Steigerungen. Mit „Teardrop“ von Massive Attack findet auch ein Song der Popgeschichte seinen Platz in diesem lyrischen Bogen. Sara singt und komponiert für ein Quartett mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Das 2020 bei AMC Records erschienene Album nahm sie mit Billy Test, Nicolai Amrehn und Jeroen Truyen auf; Heidi Bayer, Stefan Karl Schmid und Julia Kriegsmann sind als Gäste zu hören. Live öffnet das Quartett die Stücke für neue musikalische Dialoge. Zwischen vertrauten Worten und überraschenden Klängen erzählt poetryfied von Heimat, Freiheit und Veränderung.